Brauche ich für die Videoanalyse ein Konto oder eine Internetverbindung?
Nein. Die App hat weder eine Registrierung noch einen Login, und sie sendet keine Videos an einen Server. Ball-Tracking, Heatmap, Pose-Erkennung und die Transkription deines Kommentars laufen vollständig auf dem Gerät. Eine Internetverbindung wird nur benötigt, wenn du ein Pro-Abo abschließen oder wiederherstellen möchtest – dafür ist der App Store zuständig. Alle Videos und Analysen bleiben auf deinem iPad oder iPhone, bis du selbst ein Ergebnisvideo exportierst oder weitergibst.
Welche Geräte werden unterstützt?
Die App läuft auf iPad und iPhone ab iPadOS beziehungsweise iOS 17, die Apple-Watch-Fernbedienung ab watchOS 10. Entwickelt ist sie iPad-first und ausschließlich im Querformat: Der Trainer arbeitet am Tisch oder an der Bande mit einer breiten Videofläche. Auf dem iPhone liegt der Schwerpunkt auf der Aufnahme am Stativ, gesteuert von der Uhr; die eigentliche Analyse-Oberfläche ist für das größere iPad-Display gemacht.
Wie gut erkennt die App den Ball bei normalem Vereinsmaterial?
Die Ballerkennung wird gegen zwei feste Referenzvideos gemessen: einmal sauberes Profimaterial, einmal echtes Vereinsplatzmaterial in WhatsApp-Qualität mit Bäumen im Hintergrund und Spielern auf Nebenplätzen. Jede Änderung an der Erkennung muss diese Messlatte halten oder verbessern. Das heißt aber auch ehrlich: Bei sehr kleinem Ball im Bild, starkem Gegenlicht oder wackeliger Kameraführung bleiben Lücken. Für solche Fälle gibt es das manuelle Setzen von Punkten als Rückfallebene.
Was kostet die App?
Der Einstieg ist dauerhaft kostenlos: Import und Aufnahme, Wiedergabe in Zeitlupe, Telestration, Szenen, Schnitt, Aufnahme der Erklär-Session und Export sind ohne Abo nutzbar, dazu drei Videos mit automatischem Ball-Tracking pro Kalendermonat. Wer mehr analysiert, bucht Pro für 12,99 € im Monat oder 99,99 € im Jahr, jeweils mit 14 Tagen kostenlosem Test. Pro hebt das Limit für das Ball-Tracking vollständig auf.
Wie genau ist die Bounce-Heatmap?
Die Heatmap ist bewusst als Schätzung ausgewiesen. Sie entsteht aus den erkannten Ballaufsprüngen, die über die vier von dir getippten Feldecken auf ein Court-Diagramm projiziert werden. Zwei Dinge bestimmen die Qualität: wie sauber die Ecken getippt wurden und wie gut der Ball im Clip erkannt wurde. Außerdem setzt die Projektion eine feststehende Kamera voraus – eine Kalibrierung gilt für den gesamten Clip. Schwenkt oder wackelt die Kamera, driftet die Zuordnung.
Kann ich die Analyse auf einen Fernseher bringen?
Ja, über AirPlay oder ein HDMI-Kabel. Statt den iPad-Bildschirm zu spiegeln, baut die App auf dem externen Display eine eigene Bühne auf: Video plus Analyse-Overlays wie Ballschweif, Skelett und deine Zeichnungen, aber ohne Bedienleiste und Menüs. Der Schüler sieht also die Analyse, nicht dein Werkzeug. Gesteuert wird währenddessen weiter auf dem iPad.
Wie hängt die App mit der Vereinssoftware von Tennis-Software.de zusammen?
Die Videoanalyse ist eine eigenständige App für Trainer und funktioniert auch ohne Vereinsvertrag. Vereine, die bereits mit Tennis-Software.de arbeiten, können sie als Ergänzung einsetzen; die Vereins-App kann ein Schülervideo direkt an die Analyse übergeben, und nach dem Speichern springt die App wieder zurück. Vereins-Trainerplätze rechnen wir über die Vereinsrechnung ab und stellen dafür Apple-Angebotscodes für das Pro-Abo bereit – sprich uns dazu einfach an.
Wo bekomme ich Hilfe, wenn etwas nicht funktioniert?
Über die Support-Seite unter tennis-software.de/videoanalyse/support. Dort stehen Lösungen für die häufigsten Fälle – Ball wird nicht erkannt, Uhr verbindet sich nicht, Aufnahme startet nicht – sowie alle Wege, das Abo zu verwalten. Direkter Draht: info@tennis-software.de. Der Support kommt vom Entwickler selbst, nicht von einem Callcenter.